Chemistry Meeting
Konfigurator / Individualisierung · Shopware 6

Shopware 6 Konfigurator: Komplexe Produkte einfach konfigurierbar machen

Standardprodukte lassen sich in Shopware 6 gut abbilden: Farbe, Größe, Material als Varianten oder Properties. Aber was ist mit Produkten, bei denen Optionen voneinander abhängen, Preise dynamisch berechnet werden und technische Plausibilitäten geprüft werden müssen? Für solche Produkte brauchen Sie einen Konfigurator, der über die Standard-Variantenlogik von Shopware 6 hinausgeht. Wir entwickeln Shopware-6-Konfiguratoren, die genau auf Ihre Produktlogik zugeschnitten sind — so komplex wie nötig, so einfach wie möglich für den Endkunden.

Das Problem

Das Standard-Variantensystem von Shopware 6 reicht für viele Produkte.

Aber bei konfigurierbaren Produkten mit abhängigen Optionen, dynamischer Preisberechnung und Plausibilitätsprüfungen stößt es an Grenzen. Die Herausforderung: einen Shopware 6 Konfigurator bauen, der die Komplexität beherrscht, ohne den Kunden zu überfordern.

Typische Anforderungen jenseits des Standards: Abhängigkeiten zwischen Optionen (Material A erlaubt nur Farben X und Y), Ausschlussregeln (Option A nicht mit Option B kombinierbar), dynamische Preisberechnung aus Maßen und Materialverbrauch, Plausibilitätsprüfungen (Mindest-/Maximalmaße, Gewichtsgrenzen), visuelle Echtzeit-Vorschau und Angebotslogik für Sonderkonfigurationen. Jede dieser Anforderungen erhöht die Komplexität und erfordert eine wartbare, erweiterbare Architektur.

Ihr Konfigurator-Projekt besprechen

30 Minuten mit Dominik: Wir schauen gemeinsam auf Ihre Produktlogik und klären, ob ein regelbasierter Shopware-6-Konfigurator der richtige Weg ist.

Die Lösung

Wir entwickeln die passende Lösung — technisch sauber, für den Nutzer intuitiv.

Wir entwickeln Shopware-Konfiguratoren als eigenständige Module, die sauber in Shopwares Architektur integriert sind. Regelwerk im Backend (zentral, testbar, pflegbar), Echtzeit-Logik im Frontend (Vue.js, keine Seitenneuladungen) und eine API, die auch Außendienst-Apps und Angebotstools bedienen kann.

Der Ablauf

So gehen wir vor

Anforderungsanalyse und Regelwerk-Design

Wir erfassen alle Optionsgruppen, Abhängigkeiten, Ausschlussregeln und Preisbestandteile systematisch. Ergebnis: ein formales, maschinenlesbares Regelwerk als Grundlage für Implementierung und Testing.

UX-Design und Interaktionskonzept

Wir entwerfen den Konfigurationsfluss: Reihenfolge, Darstellung der Optionen, Echtzeit-Vorschau, Preisanzeige. Wireframes und Clickdummies ermöglichen Feedback vor der Entwicklung.

Backend-Entwicklung

Das Regelwerk als Shopware Custom Entity: Optionsgruppen, Regeln, Preisformeln, Plausibilitätsprüfungen. Pflegbar im Backend, umfassend unit-getestet.

Frontend-Entwicklung

Vue.js-Komponenten für Echtzeit-Konfiguration: Jede Auswahl aktualisiert sofort Vorschau, Preis und Optionen. Nicht kombinierbare Optionen werden visuell kommuniziert.

Integration und Go-Live

Warenkorb-Anbindung, Checkout-Integration, optionale ERP-Anbindung. Testing mit realen Konfigurationen. Go-Live mit Nutzungs- und Conversion-Monitoring.

Investment

Investitionsrahmen

Regelbasierte Konfiguratoren: 25.000 bis 70.000 Euro netto, 8–14 Wochen. Kostentreiber: Regelwerk-Komplexität, Visualisierung und ERP-Integration. Ein Produktlogik-Workshop (2.000–4.000 Euro) zu Beginn gibt Ihnen eine belastbare Schätzung.

Aus der Praxis

Hersteller von Industrieverpackungen

Ausgangssituation

Ein Verpackungshersteller mit 12.000 möglichen Produktkombinationen erhielt täglich 40–60 Anfragen per E-Mail und Telefon. Jede Anfrage erforderte Klärungsgespräche und manuelle Kalkulation. Durchlaufzeit: 3–5 Arbeitstage. 30 Prozent der Anfragen enthielten technisch unmögliche Kombinationen, die erst im Innendienst identifiziert wurden.

Unser Vorgehen

Wir entwickelten einen regelbasierten Konfigurator mit 5 Schritten: Verpackungstyp, Maße (mit Min/Max pro Typ), Material und Wandstärke (typabhängig), Druck und Veredelung (materialabhängig), Stückzahl und Lieferzeit. Die Preiskalkulation basiert auf Materialverbrauch, Druckkosten, Rüstkosten und Mengenrabatt. Plausibilitätsregeln verhindern technisch unmögliche Kombinationen vollständig.

Ergebnis

Die Selbstbedienungsquote stieg von 0 auf 45 Prozent. Durchlaufzeit für Standardkonfigurationen sank auf unter 5 Minuten. Technisch unmögliche Kombinationen werden zu 100 Prozent abgefangen. Conversion Rate für Online-Konfigurationen: 38 Prozent. Der Innendienst konzentriert sich auf Großkunden und Sonderkonfigurationen.

Unsere Stärke

Warum blindwerk für Ihren Konfigurator?

Regelwerk-Expertise

Komplexe Abhängigkeiten und Ausschlusslogik bilden wir als zentrales, testbares Regelwerk ab — nicht als verstreuten Frontend-Code.

Shopware 6 im Kern

Seit 2001 Digitale Architekten für den Mittelstand: Konfiguratoren als sauber integrierte Shopware-Module, 100 % agil, 100 % remote.

Messbare Ergebnisse

Von der Selbstbedienungsquote bis zur Conversion: Wir bauen Konfiguratoren, deren Wirkung Sie an Kennzahlen ablesen können.

Ansprechpartner

Kein Bot. Menschen, die Ihr Projekt lesen.

Ihre Anfrage landet nicht in einem Funnel, sondern bei diesen vier Personen — mit Namen, Gesicht und Verantwortung.

  • Dominik Calzone

    Dominik Calzone

    Erstkontakt & Beratung

    Nimmt Ihre Anfrage entgegen und sortiert mit Ihnen, was wirklich dringend ist.

  • Johannes Wingert

    Johannes Wingert

    Architektur & Technik

    Bewertet Ihre Shop-Architektur und zeigt, was langfristig trägt.

  • Lucia Boden

    Lucia Boden

    Projektsteuerung

    Übersetzt Befunde in einen realistischen Umsetzungsplan.

  • Christoph Guthardt

    Christoph Guthardt

    Shopware-Expertise

    Kennt Shopware seit Version 4 – und die Stolperfallen jedes Upgrades.

FAQ

Häufige Fragen

Wann brauche ich einen Custom-Konfigurator statt Shopware-Standard-Varianten?
Bei Abhängigkeiten zwischen Optionen, dynamischer Preisberechnung, Plausibilitätsprüfungen, Echtzeit-Vorschau und mehr als ca. 50 Varianten pro Produkt.
Wie lange dauert die Entwicklung?
8–14 Wochen typisch. Einfach (wenige Optionen, keine 3D): 6–8 Wochen. Komplex (hunderte Regeln, 3D, ERP): 12–16 Wochen.
Können wir das Regelwerk selbst erweitern?
Einfache Änderungen (Optionswerte, Preise) sind Self-Service. Strukturelle Änderungen (neue Gruppen, Abhängigkeitslogik) erfordern Entwickleraufwand.
Ist 3D-Visualisierung möglich?
Ja, über WebGL/Three.js. Zusätzlich 15.000–40.000 Euro. Für viele Fälle reicht eine 2D-Vorschau oder Produktbild-Komposition.
Was kostet ein Shopware-Konfigurator?
25.000 bis 70.000 Euro netto. Mit 3D: bis 120.000 Euro. Workshop zu Beginn gibt eine genaue Schätzung.

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