Ohne Konfigurator laufen individuelle Anfragen über einen manuellen Prozess: Kunde beschreibt seinen Wunsch per E-Mail oder Telefon, der Innendienst klärt Rückfragen, kalkuliert den Preis manuell und erstellt ein individuelles Angebot. Durchschnittliche Dauer: 2–5 Arbeitstage. In dieser Zeit hat der Kunde möglicherweise beim Wettbewerber bestellt oder das Interesse verloren. Dazu kommen Fehlerquellen: Missverständnisse bei der Konfiguration, Kalkulationsfehler bei komplexen Preismodellen, und fehlende Plausibilitätsprüfungen — technisch unmögliche Kombinationen werden erst in der Produktion erkannt. Ein guter Konfigurator eliminiert all diese Probleme: Der Kunde konfiguriert selbst, sieht das Ergebnis sofort, erhält einen verbindlichen Preis und kann direkt bestellen.
Produktkonfigurator für Shopware: Individuelle Produkte online verkaufen
Ein Produktkonfigurator verwandelt Ihren Shopware-Shop von einem Katalog in ein Beratungswerkzeug. Statt starre Produkte aufzulisten, führen Sie Ihre Kunden durch einen strukturierten Konfigurationsprozess: Material wählen, Maße eingeben, Optionen kombinieren, Ergebnis in Echtzeit sehen, Preis sofort erhalten. Für Unternehmen mit konfigurierbaren Produkten ist das der Unterschied zwischen einem Shop, der Anfragen generiert, und einem Shop, der Aufträge generiert. Als Digitale Architekten mit Erfahrung in komplexen E-Commerce-Projekten entwickeln wir Konfiguratoren, die technisch sauber, für den Nutzer intuitiv und für Ihr Geschäft profitabel sind.
Ihre Produkte sind nicht von der Stange — aber Ihr Shop verkauft sie so.
Kunden können weder Farben, Maße, Materialien noch Ausstattungsvarianten individuell kombinieren. Das Ergebnis: aufwändige Offline-Beratung für jedes Angebot, lange Antwortzeiten, verlorene Kunden, die beim Wettbewerber sofort einen Preis bekommen.
So gehen wir vor
Produktlogik-Workshop
Wir analysieren gemeinsam Ihre Produktlogik: Welche Optionen gibt es? Welche Abhängigkeiten bestehen zwischen Optionen (z.B. Material X ist nur mit Oberfläche Y kombinierbar)? Wie wird der Preis kalkuliert (Aufschlagslogik, Stücklisten, Gewichtsberechnung)? Welche Plausibilitätsregeln müssen greifen? Ergebnis: ein vollständiges Regelwerk als Blaupause für die technische Umsetzung.
UX-Konzept und Konfigurationsfluss
Ein Konfigurator ist nur so gut wie seine Bedienbarkeit. Wir entwerfen den Konfigurationsfluss aus Kundensicht: Welche Optionen werden in welcher Reihenfolge präsentiert? Wie wird das Ergebnis visualisiert? Wie wird der Preis kommuniziert? Mobile-Tauglichkeit ist dabei Pflicht — viele Konfigurationen beginnen auf dem Smartphone.
Regelwerk und Preiskalkulation im Backend
Das Regelwerk wird als strukturiertes Datenmodell in Shopware implementiert: Optionsgruppen, Abhängigkeitsregeln, Ausschlussregeln, Preisaufschläge und Plausibilitätsprüfungen. Die Preiskalkulation ist für Ihr Team pflegbar — ohne Entwickler für jede Preisänderung. Bei ERP-Anbindung fließen Basispreise und Materialkosten automatisch aus dem ERP.
Frontend-Entwicklung mit Echtzeit-Feedback
Das Frontend zeigt die Konfiguration in Echtzeit: Jede Auswahl aktualisiert sofort Vorschau, Preis und verfügbare Optionen. Nicht kombinierbare Optionen werden ausgegraut. Die Implementierung in Vue.js liefert native Performance ohne Seitenneuladungen.
Testing mit realen Konfigurationen
Wir testen mit realen Produktkonfigurationen aus Ihrem Tagesgeschäft: Standardkonfigurationen, Randfälle, unmögliche Kombinationen, Maximal- und Minimalkonfigurationen. Erst wenn jede Konfiguration korrekt kalkuliert und plausibel geprüft wird, geht der Konfigurator live.
Investitionsrahmen
Ein Produktkonfigurator für Shopware kostet typischerweise 20.000 bis 80.000 Euro netto, abhängig von der Komplexität der Produktlogik, der Visualisierung (Text/Bild vs. 2D vs. 3D) und der ERP-Anbindung. Projektdauer: 8–16 Wochen. Die Amortisation ist typischerweise hoch: mehr Anfragen, schnellere Abschlüsse, weniger Fehlkonfigurationen. Die meisten Konfiguratoren amortisieren sich in 6–12 Monaten.
Möbelmanufaktur mit Maßanfertigung
Ausgangssituation
Eine Möbelmanufaktur mit 35 Mitarbeitern verkaufte Maßmöbel bisher ausschließlich über Außendienst und telefonische Beratung. Jedes Angebot erforderte 2–3 Gespräche plus 1–2 Tage manuelle Kalkulation. Die Angebotsquote lag bei 35 Prozent — viele Interessenten sprangen ab, weil die Antwortzeit zu lang war. Der Wettbewerb bot teilweise Online-Konfiguratoren mit sofortigen Preisindikationen.
Unser Vorgehen
Wir entwickelten einen visuellen Konfigurator für drei Produktkategorien: Tische (Material, Maße cm-genau, Oberflächenbehandlung, Gestellvariante), Regale (Breite, Höhe, Tiefe, Anzahl Böden, Material) und Schränke (Außenmaße, Inneneinteilung, Griffe, Scharniertyp). Die Preiskalkulation berücksichtigt Materialverbrauch, Arbeitszeit nach Komplexität, Beschläge und Oberflächenbehandlung. Die Echtzeit-Vorschau zeigt eine stilisierte 2D-Darstellung mit Maßen, Material und Farbe. Der Konfigurator generiert wahlweise eine Direktbestellung oder eine qualifizierte Angebotsanfrage.
Ergebnis
Online-Anfragen stiegen um 280 Prozent innerhalb von 6 Monaten. Die Angebotserstellung für Standardkonfigurationen sank von 3 Tagen auf 5 Minuten. Die Angebotsquote stieg von 35 auf 52 Prozent. 40 Prozent der Konfigurationen werden außerhalb der Geschäftszeiten erstellt. Die Fehlerquote bei Konfigurationen sank von 8 Prozent auf null dank Plausibilitätsprüfungen.
Warum blindwerk?
Architektur
Wir denken in Strukturen, nicht in Features. Architektur vor Aktionismus.
Technologie
Seit 2001 als Digitale Architekten für den Mittelstand — 100 % agil, 100 % remote.
Wirkung
F&E-Partnerschaften mit Steinbeis und Fraunhofer. Förderkompetenz von ZIM bis BMFTR.
Kein Bot. Menschen, die Ihr Projekt lesen.
Ihre Anfrage landet nicht in einem Funnel, sondern bei diesen vier Personen — mit Namen, Gesicht und Verantwortung.
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Dominik Calzone
Erstkontakt & Beratung
Nimmt Ihre Anfrage entgegen und sortiert mit Ihnen, was wirklich dringend ist.
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Johannes Wingert
Architektur & Technik
Bewertet Ihre Shop-Architektur und zeigt, was langfristig trägt.
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Lucia Boden
Projektsteuerung
Übersetzt Befunde in einen realistischen Umsetzungsplan.
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Christoph Guthardt
Shopware-Expertise
Kennt Shopware seit Version 4 – und die Stolperfallen jedes Upgrades.